Das Clickern wurde aus der Ausbildung mit Delfinen entwickelt. Jeder der einmal in einem Deflinarium war wundert sich über die von den Tieren ausgeführten Tricks und fragt sich wie die Trainer die Tiere dazu bekommen das zu tun, was sie möchten. Sie können Sie weder in die Position die sie einnehmen sollen schieben oder sie körperlich dazu zwingen. Das Zauberwort in diesem Fall ist “positive Verstärkung”. Nun soll dies nicht missverstanden werden, positive Verstärkungen sind nicht immer nur Leckerchen, nein positiver Verstärker ist genau das, was der Hund in diesem Moment als positiv empfindet. Dies kann entweder ein Spiel mit dem Besitzer sein, der Lieblingsball, ein ausgiebiges Kraulen oder Streicheln, das Nachjagen nach dem Futterbeutel oder aber auch eben ein Stückchen Futter. Auch kann die Belohnung von Mal zu Mal variiert werden.
Wichtig ist: der Hund arbeitet nicht für das Leckerchen der Hund arbeitet für den Click! Dem Hund wird erst beigebracht: Click = etwas ganz Besonderes Dadurch wird er immer wieder versuchen das tolle Ereignis hervor zu rufen. So können unterschiedliche Verhaltensweisen geformt werden, vom einfachen Sitz bis hin zur kompletten Choreographie. Man muss aber stets im Hinterkopf behalten clickern basiert auf Konditionierung ist somit nicht auf einer tiefen Beziehungsebene aufgebaut, kann aber über die enge Zusammenarbeit zu einer verbesserten Beziehung zwischen Hund und Mensch führen.
Gerne verwende ich das Clickern in Verbindung mit dem Trickdogging, da hier innerhalb kürzester Zeit Verknüpfungen von Verhaltensweisen zu “Kommandos” gebildet werden können. Dies wiederum sichert ein schnelles Erfolgserlebnis für das Team Mensch/Hund.
Falls Sie sich näher für das Clickern interessieren sollten, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit mir auf!